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Lebenszeichen von Blackberry – Aktionäre jubeln

Vorstellung des Blackberry Z10 in Barcelona: Der Konzern kämpft noch immer ums Überleben. (Bild: Bloomberg)

Dem neuen Namen zum Trotz ist die Zukunft des Smartphone-Herstellers noch immer ungewiss. Nun hat eine Grossbestellung für Geräte mit dem Betriebssystem Blackberry 10 die Aktie in die Höhe getrieben.

Veröffentlicht am 14.03.2013

Der um seine Zukunft kämpfende Smartphone-Spezialist Blackberry hat mit einer Erfolgsmeldung seinen Aktienkurs beflügelt. Ein Partner habe eine Million Geräte mit dem neuen Betriebssystem Blackberry 10 bestellt, gab das kanadische Unternehmen bekannt.

Nähere Angaben wie den Namen des Partners gab es nicht. Es sei die bisher grösste einzelne Bestellung von Blackberry-Telefonen, hiess es lediglich. Die Aktie beendete den Handel in New York mit einem Sprung von über acht Prozent auf 15,65 Dollar.

Clevere Kombination

Blackberry hatte im gesamten vergangenen Quartal gut sieben Millionen Geräte verkauft. Derzeit versucht das vom ehemaligen Siemens -Manager Thorsten Heins geführte Unternehmen, mit dem neuen Betriebssystem Blackberry 10 und frischen Geräten wieder Fuss zu fassen. Der Marktanteil des Smartphone-Pioniers war zuletzt auf rund 3,5 Prozent gesunken.

Blackberry hofft unter anderem, mit einer cleveren Kombination von Arbeits- und Privatbereich im Smartphone seine Unternehmenskunden zu überzeugen. Zusammen mit dem Sicherheits-Spezialisten Secusmart will Blackberry auch das nächste Telefon von Bundeskanzlerin Angela Merkel stellen, es ist aber noch ein Konkurrenzgerät von T-Systems im Rennen.

(vst/aho/awp)

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