Der Batterienhersteller Leclanché weist im Geschäftsjahr 2013 einen Verlust von 13,6 Millionen Franken aus, nachdem im Vorjahr ein Fehlbetrag von 14,9 Millionen Franken resultiert hat. Das verwässerte Verlust pro Aktie beläuft sich auf 1,69 Franken, nachdem 2012 ein Minus von 2,82 Franken pro Aktie ausgewiesen wurde. Der Sanierungsplan sei weitgehend eingehalten worden, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Der EBITDA-Verlust betrug 9,7 Millionen Franken und fiel damit im Rahmen der Prognose vom Januar aus. Damit hat das Unternehmen den Verlust um 24,5 Prozent gesenkt. Den Umsatz hatte Leclanché bereits im Januar bekanntgegeben. Der konsolidierte Gesamterlös sank um 7,6 Prozent auf 14,9 Millionen Franken.

Internationale Ausweitung des Angebots

Das Geschäft mit portablen Systemen verbuchte einen um 1,7 Prozent höheren Umsatz von 8,9 Millionen Franken, und auf das Vertriebsgeschäft entfielen 3,3 Millionen Franken, was einem Rückgang von 9,7 Prozent entspricht. Der Umsatz mit stationären Produkten sank gar um beinahe einen Drittel auf 2,6 Millionen Franken.

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Zudem beginnt Leclanché mit der internationalen Ausweitung des Angebots durch eine Vereinbarung mit mehreren Verteilern und Agenturen, was bislang nicht vorgesehen gewesen sei. Für die Einführung der stationären Produkte sowie Produktionssteigerungen braucht das Unternehmen allerdings Geld. Dabei hat sie mit Percept Fund Management einen neuen Investoren gefunden.

Sanierung bis 2015

Leclanché konnte im Juli mit Percept eine Investitionsvereinbarung und eine Wandelanleihe über 17 Millionen Franken abschliessen. Diese soll nun möglicherweise vor dem 31. März 2014 in Stammaktien der Gesellschaft gewandelt werden.

Der Batteriehersteller hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2015 die Gewinnschwelle auf EBITDA-Niveau zu erreichen. Das Erreichen dieses Ziels macht das Unternehmen aber von der erfolgreichen Umsetzung des Sanierungsplans sowie der pünktlichen Markteinführung und dem kommerziellen Erfolg der Produkte abhängig.

(awp/gku)