Der Batterienhersteller Leclanché weist im ersten Halbjahr 2013 wie angekündigt erneut deutliche Verluste bei einem tieferen Umsatz aus. Der konsolidierte Umsatz sank um 6,2 Prozent auf 7,9 Millionen Franken. Auf Stufe Ebitda resultierte ein Fehlbetrag von 4,95 Millionen Franken nach -4,5 Millionen im Vorjahr und auf Stufe Ebit ein solcher von 5,9 Millionen (-5,4 Millionen). Unter dem Strich musste das Unternehmen erneut einen Reinverlust von 6,5 Millionen (-5,4 Millionen) verkraften.

Im Distributionsgeschäft ging der Umsatz erneut zurück, und auch das Geschäft mit stationären Produkten schrumpfte. Der Geschäftsbereich portabler Batteriesysteme hingegen wuchs gegenüber dem Vorjahr leicht. Der gruppenweite Auftragsbestand lag per Ende Juni bei 6,8 Millionen Franken nach 9,8 Millionen zum Jahresende bzw. 27,9 Millionen Mitte 2012. Die für 2014 geplanten Produkteinführungen verlaufen gemäss Leclanché nach Plan.

Nur noch 87 Mitarbeiter

Das Unternehmen beschäftigt nun noch 87 Mitarbeiter (Vollzeitstellen), 2012 waren es noch 113. Die Reduktion sei teilweise auf das Arbeitszeitprogramm zurückzuführen, welches in Willstätt vom 11. Dezember 2012 bis 31. Juli 2013 zur Anwendung kam, schreibt Leclanché.

Eine Umsatzguidance für das Gesamtjahr gibt Leclanché nach wie vor nicht ab. Bereits im Juli hatte das Unternehmen bekannt gegeben, dass es 2013 mit einem Ebitda-Verlust von höchstens 10 Millionen Franken rechne und bis 2015 die Gewinnschwelle erreichen wolle. Diese Ziele werden nun bestätigt.

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(tke/aho/awp)