Die Swisslog AG, ein weltweit agierender Anbieter von integrierten Logistiklösungen für Lagerhäuser, Verteilzentren und Krankenhäuser, verfügt über eine breite Leistungspalette. Diese umfasst die Erstellung komplexer Lagerhäuser und Verteilzentren inklusive der Implementierung von eigener Software sowie innerbetriebliche Logistiklösungen für Spitäler. Auf der diesjährigen Fachmesse Pack&Move, welche vom 16. bis 19. November 2010 in Basel stattfindet, präsentiert sich das Unternehmen als Komplettanbieter für Intralogistik-Lösungen (Halle 3.1, Stand C13). Besucher können sich über das breite Spektrum an Leistungen und Systemen informieren.

Ein dynamisches Modell der automatischen Kleinteile-Lagerlösung Autostore zeigt live das Potenzial dieses innovativen Behälterlagersystems. Darüber hinaus präsentiert Swisslog Praxisbeispiele für die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie sowie für die Branchen Einzelhandel und Pharma. Mit dem Kleinteile-Regalbediengerät Tornado und dem Leichtgutfördersystem QuickMove setzt Swisslog konsequent die Strategie fort, Kunden ein komplettes Angebot an Logistiklösungen zu bieten. Zusätzlich zu den Planungs- und Implementierungsdienstleistungen als Generalunternehmer im Bereich der Intralogistik kann Swisslog damit integrierte Lösungen für die Handhabung von Paletten, Kartons, Tabletts oder Behältern anbieten. Kunden profitieren davon, dass sie Systeme, Lösungen und Dienstleistungen aus einer Hand beziehen können: Von der Planung über die Umsetzung bis hin zum Betrieb und dem laufenden Support arbeiten sie mit einem einzigen Partner zusammen.

Position gehalten

Im Weiteren präsentiert Swisslog auf der Pack&Move 2010 AutoStore eine innovative Lagerlösung, die eine optimale Raumausnutzung ermöglicht. Das Behälterlagersystem für Kleinteile lässt sich dank seiner hohen Flexibilität einfach in bestehende Gebäude integrieren. Es nutzt den verfügbaren Raum und ermöglicht eine kompakte Anordnung und sorgt damit für eine praktische und effektive Automation der Behälterlagertechnik.

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Die Swisslog-Gruppe konnte sich im 1. Halbjahr 2010 trotz nicht gerade optimalen Rahmenbedingungen halten. Die ansonsten im Rahmen der Erwartungen liegenden Resultate der Gruppe wurden durch die operativen Schwierigkeiten von Healthcare Solutions in Europa stark beeinträchtigt. Der Auftragseingang der Gruppe sank gegenüber der Vorjahresperiode um 5,7% auf 345,4 Mio Fr. Der Auftragsbestand per 30. Juni 2010 beträgt 475,2 Mio Fr. (-3,8%, währungsbereinigt +0,2%).

Die Division Warehouse & Distribution Solutions verbuchte zwei Grossaufträge, die zu einem Auftragseingang im 1. Halbjahr von insgesamt 237,6 Mio Fr. (-3,2%) beitrugen. Der Auftragsbestand lag per 30. Juni 2010 mit 326,4 Mio Fr. (-4,9%) ebenfalls nur leicht unter dem Vorjahreswert. Der Auftragseingang der Division Healthcare Solutions sank im 1. Halbjahr auf 107,8 Mio Fr. (-10,9%), der Auftragsbestand auf 148.8 Mio.

Der Umsatz reduzierte sich um rund 13% auf 105,2 Mio Fr. Die Division hatte in Europa Probleme im Zusammenhang mit der Einführung von neuen Funktionalitäten bei den Produktlinien Fahrerlose Transportsysteme und Schienengebundene Fördersysteme. Diese verursachten einmalige Zusatzkosten in der Höhe von 5,8 Mio Fr. und schmälerten - zusammen mit dem tieferen Umsatz - den operativen Gewinn (Ebit) der Division erheblich. Doch die Probleme sind erkannt und, wo noch bestehend, im Begriff gelöst zu werden.

Bessere 2. Jahreshälfte

Gegenüber dem 1. Halbjahr erwartet Swisslog eine bessere 2. Jahreshälfte. Dafür sprechen in erster Linie der Auftragsbestand sowie die umgesetzten Massnahmen bei Healthcare Solutions Europa.