MERCEDES-BENZ.

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Die Zahl der Städte, welche dazu übergehen, den Zugang zur City für mittelschwere und schwere Lastwagen einzuschränken, nimmt zu. Die Stichworte dazu sind Feinstaubbelastung, CO2-Ausstoss oder Lärmemissionen. An Fahrzeuge im Cityverkehr werden immer höhere umweltpolitische Anforderungen gestellt. Andererseits muss die Versorgung der in der Stadtmitte ansässigen Ladengeschäfte und Unternehmen gewährleistet werden.

Ein Ausweg aus diesem Dilemma bietet die von Mercedes-Benz erstmals der Öffentlichkeit vorgestellte Sattelzugmaschine Econic NGT 1828 mit Erdgasantrieb (NGT = Natural Gas Technology), die rund 20% weniger CO2-Emissionen ausstösst gegenüber einem vergleichbaren Fahrzeug mit Dieselantrieb. Das Fahrzeug ist CO2-neutral unterwegs bei Verwendung von regenerativem Biogas und weist eine deutlich niedrigere Feinstaubentwicklung auf.

Leise Anlieferung nachts

Der Econic mit Gasantrieb ist geeignet für den Transport von Lebensmitteln oder Möbeln, beispielsweise aus Depots am Stadtrand zu Geschäften in den Innenstädten, sowie Werksverkehr für den Transport von Waren, die im Dreischichtbetrieb produziert und auch nachts und somit leise abtransportiert werden müssen. Der Mercedes-Benz Econic mit Gasantrieb erfüllt die EEV-Regelung (Enhanced Environmentally friendly Vehicle), die über Euro-5 noch hinausgeht. Mit dem Econic mit Gasantrieb können insgesamt 30 bis 60% der Treibstoffkosten eingespart werden, da Erdgas (CNG) nur 60 bis 90 Cent pro kg kostet und der auf geringen Verbrauch hin konstruierte «lean-burn»-Gasmotor rund 10% weniger Gas verbraucht als ein vergleichbarer Dieselmotor.Neu im Mercedes-Benz Axor ist das automatisierte 12-Stufen-Schaltgetriebe Mercedes Power-Shift. Angeboten wird es zunächst für die Axor-Sattelzugmaschinen 1836, 1840 und 1843 mit 12-l-Motor und 265 kW (360 PS)/1850 Nm bis 315 kW (428 PS)/2100 Nm. Zu Beginn des kommenden Jahres werden auch die dreiachsigen 6x2-Fahrgestelle optional mit Power-Shift lieferbar sein. Gegenüber der 16-Gang-Telligent-Schaltung hat Power-Shift einen Nutzlastvorteil von 50 kg, gegenüber der 9-Gang-Handschaltung sind es 40 kg.Damit Unfälle aktiv verhütet werden können, bietet Mercedes-Benz nicht nur für den Actros, sondern auch für den Axor eine Reihe der Telligent-Sicherheitssysteme an. Sie helfen dem Fahrer, kritische Situationen zu meistern. Dazu zählen die Telligent-Stabilitätsregelung, der Telligent-Spurassistent und der Telligent-Abstandsregeltempomat sowie die Telligent-Wankregelung für zwei- und dreiachsige Pritschenwagen.Der Mercedes-Benz Atego steuert als Verteilerfahrzeug seine Ziele häufig in Innenstädten an. Umso wichtiger ist es, dass er – wie seine «grossen Brüder» Axor und Actros – jetzt schon mit Blue-Tec-5-Technologie angeboten werden kann. Gegenüber dem heutigen Abgasstandard Euro-4 bedeutet dies eine nochmalige Reduktion der Stickoxid-Emission (NOx) um 43%. Dank der neuen Dieseltechnologie Blue-Tec werden auch die Feinstaubemissionen deutlich reduziert.

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Sicherheitsgedanke fördern

In einer mehrmonatigen Roadshow hat der mit allen verfügbaren Sicherheitssystemen ausgerüstete Mercedes-Benz Actros «Safety-Truck» auf einer Tour durch Europa vor Politikern und Medien für zahlreiche sicherheitsrelevante Assistenzsysteme geworben. Auf den Demonstrationsfahrten hat der Mercedes-Benz Safety Truck an rund 30 Stationen die Wirksamkeit der Sicherheitstechniken durch praktische Demonstrationen bewiesen. Nach Einführung von ABS, EPS und ASR in den 80er Jahren und elektronisch geregelten Bremsanlagen mit Scheibenbremsen zehn Jahre danach, sind für Mercedes-Benz Nutzfahrzeuge ab dem Jahr 2000 weitere Sicherheits- bzw. Assistenzsysteme am Markt eingeführt worden, wie beispielsweise der Spurassistent oder die Stabilitäts- und Wankregelung .