Die Lem-Gruppe hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2015/16 (per 30.06.) einen geringeren Umsatz und Gewinn erzielt. Der Auftragseingang schwächte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,0 Prozent auf 60,9 Millionen Franken ab, der Umsatz um 5,4 Prozent auf 61,5 Millionen, wie der Hersteller von Elektronik-Komponenten mitteilt. Wechselkursbereinigt beträgt das Umsatzminus 3,1 Prozent.

Das Betriebsergebnis auf Stufe Ebit fiel um rund 23 Prozent auf 10,5 Millionen, die Marge schwächte sich damit auf 17,1 Prozent (Vorjahr 20,8 Prozent) ab. Unter dem Strich resultierte ein Reingewinn von 8,9 Millionen, entsprechend einem Rückgang um 17 Prozent.

Wechselkurseffekte belasten

Im Industriesegment wurde im Jahresvergleich ein Minus von 7,8 Prozent auf 52,1 Millionen Franken verbucht. Im Automobilbereich wurde hingegen ein Anstieg um 10 Prozent auf 9,4 Millionen Franken erzielt.

«Das neue Geschäftsjahr 2015/16 begann auf dem gleichen Niveau, auf dem das vorangegangene Geschäftsjahr 2014/15 geendet hatte. Wechselkurseffekte sowie die für die Einführung eines neuen ERP-Systems und organisatorische Änderungen anfallenden Einmalkosten haben sich auf unsere Ergebnisse ausgewirkt,» wird Lem-CEO François Gabellain in der Mitteilung zitiert.

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Einen Ausblick auf das Gesamtjahr gibt das Unternehmen nicht.

(awp/dbe/ama)