Einen Rekordsommer meldeten die Lenzerheide Bahnen. Der Verkehrsumsatz sei um fünf Prozent auf 1,5 Mio. Fr. gestiegen. Allerdings ist das Sommergeschäft für die Unternehmung auf der Einnahmenseite gering im Verhältnis zur Wintersaison. Zwei Spitzentage im Winter reichen, um die gleich hohen Einnahmen wie im ganzen Sommer zu erzielen, wie die Bahn mitteilte.

Der Winter war schwierig: Kein Naturschnee bis Mitte Januar und danach häufig schlechtes Wetter an den Wochenenden, wie die Unternehmung schrieb. Der gesamte Betriebsertrag reduzierte sich um 4,8 Prozent auf 26,8 Mio. Franken. Insgesamt rund 700'000 Gäste besuchten das Skigebiet mit der Verbindung nach Arosa im Winter oder 3,3 Prozent weniger als im Vorjahr.

Sommergeschäft längst nicht ausgeschöpft

Wachstumspotenzial sieht Verwaltungsratspräsident Christoph Suenderhauf im Sommergeschäft. Dieses Potenzial sei längst nicht ausgeschöpft, wird er in der Mitteilung zitiert. Konkret in Angriff genommen werden sollen die weitere Entflechtung von Wanderwegen und Biketrails sowie die Optimierung der Bikeinfrastruktur. Die Verbesserung der Schneesicherheit ist ein wichtiges Ziel für die Wintersaison.

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(sda/chb)