Die auf strukturierte Produkte spezialisierte Leonteq hat im ersten Halbjahr einen Gewinn von 26,8 Millionen CHF erwirtschaftet. Das entspricht einem Anstieg um 25 Prozent gegenüber dem Wert der Vorjahresperiode, wie die vormalige EFG Financial Products am Donnerstag mitteilte.

Mit dem vorgelegten Resultat hat Leonteq die Erwartungen der Analysten punkto Reingewinn übertroffen. Von AWP befragte Analysten hatten beim Reingewinn ein Ergebnis in der Bandbreite von 22,8 bis 25 Millionen erwartet.

Der Betriebsertrag stieg um 8 Prozent auf 88,3 Millionen Franken. Dabei erhöhten sich die Kommissionseinnahmen um 19 Prozent auf 77,1 Millionen Franken, während der Handelserfolg mit 11,9 Millionen Franken um 38 Prozent unter dem Vorjahreswert ausfiel.

Neue Aktien ausgegeben

Insgesamt betrug das Transaktionsvolumen in den ersten sechs Monaten des Jahres 9,4 Milliarden Franken (+21 Prozent). Die durchschnittliche Marge auf dem Transaktionsvolumen belief sich auf 94 Basispunkte (-10 Prozent). Die Kundenbasis umfasste 599 Personen, gegenüber 515 im ersten Semester 2013.

Zudem gab Leonteq eine Bezugsrechtsemission von 1'296'295 neuen Namenaktien mit einem Nominalwert von 2,00 Franken pro Aktie aus bestehendem genehmigtem Aktienkapital bekannt, das anlässlich der Generalversammlung vom 17. April 2014 geschaffen worden war. Ein Bankenkonsortium habe sich - vorbehältlich der üblichen Bedingungen - verpflichtet, alle neuen Aktien, die im Rahmen der Bezugsrechtsemission ausgegeben werden, fest zu übernehmen.

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Für das Gesamtjahr zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich. Man sei bezüglich der weiteren Geschäftsentwicklung optimistisch, heisst es. Man bleibe sich aber möglicher Herausforderungen angesichts des fragilen wirtschaftlichen und regulatorischen Umfelds bewusst.

(awp/me)