Mehrausgaben für die Mannschaft haben den Gewinn des Fussball-Vizemeisters Borussia Dortmund (BVB) geschmälert. Operativ verdiente der aktuelle Bundesliga-Zweite im ersten Quartal der laufenden Saison mit 2,3 Millionen Euro noch etwa die Hälfte des Vorjahreswertes, wie der einzige börsennotierte Fussballclub Deutschlands mitteilte. Auch netto halbierte sich der Gewinn auf 1,4 Millionen Euro. Dagegen sorgten vor allem höhere Einnahmen aus dem Verkauf von Fanartikeln für eine Umsatzsteigerung auf knapp 60 (52) Millionen Euro.

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Ob der BVB in dieser Saison an die sportlichen Erfolge der vergangenen beide Jahre heranreicht und damit auf einen erneuten Geldsegen hoffen kann, ist derzeit fraglich. Nach der Niederlage in der Champions League gegen Arsenal London müssen Trainer Jürgen Klopp und seine Spieler um den Einzug ins Achtelfinale bangen, der im vergangenen Jahr allein schon rund 17 Millionen Euro einspielte.

Bittere Finalniederlage

In der vergangenen Saison scheiterte der Ruhrgebietsclub erst im Finale gegen den Erzrivalen Bayern München. Inklusive Finaleinzug bescherte die Königklasse den Dortmundern insgesamt mehr als 60 Millionen Euro.

Für Hoffnung sorgt indes im Kampf um den DFB-Pokal der Einzug ins Achtelfinale, wo der BVB am 3. Dezember auf den 1.FC Saarbrücken trifft, den einzigen verbliebenen Drittligisten in dem Wettbewerb. Allerdings hat Trainer Klopp in der Verteidigung ein Problem mehr nach der Verletzung von Neven Subotic, der voraussichtlich nach Bänderrissen am Knie für den Rest der Saison ausfällt.

(reuters/vst/aho)