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Libor-Skandal: Lloyds kauft sich mit 370 Millionen frei

Lloyds-TSB-Logo in London: Die britische Bank zahlt für Zinsmanipulationen.  Keystone

Die Grossbank Lloyds hat sich mit den Behörden in den USA und Grossbritannien auf eine Strafe von 370 Millionen Dollar geeinigt. Die Bank ist an der Manipulation des wichtigen Zinssatzes beteiligt.

Veröffentlicht am 28.07.2014

Im Libor-Skandal um die Manipulation von wichtigen Zinssätzen gibt es die nächste Einigung: Die britische Grossbank Lloyds verständigte sich am Montag mit Behörden in Grossbritannien und den USA auf eine Vergleichszahlung von 370 Millionen US-Dollar.

Die US-Finanzaufsichtsbehörde CFTC erklärte, dass die Bank zwischen 2006 und 2009 mehrfach den Interbankenzinssatz manipuliert habe. Lloyds-Chairman Normal Blackwell sprach von einem Fehlverhalten einzelner Mitarbeiter, das die Bank verurteile.

Tricksereien werden teuer

Lloyds ist das siebte Finanzunternehmen, das sich mit britischen und amerikanischen Behörden im Libor-Skandal geeinigt hat. Diese haben nun alles in allem Strafzahlungen in Höhe von gut 4 Milliarden Dollar verhängt.

Zudem hat die EU bereits sechs Banken wegen Tricksereien beim europäischen Libor-Pendant Euribor zu eine Gesamtbusse von 1,7 Milliarden Euro verdonnert. Händler von Banken sollen über Jahre die Referenzzinssätze manipuliert haben, um eigene Geschäfte zu fördern.

(awp/gku/vst)

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