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Liebherr: Gewinn sinkt trotz Rekordumsatz

Liebherr: Gewinn sinkt trotz Rekordumsatz
Liebherr: Stellt schweres Gerät her. ZVG

Baumaschinen, Kühlschränke, Hotels: Die Familie Liebherr machte mit ihrer Gruppe im letzten Jahr zwar einen rekordhohen Umsatz, der Gewinn bröckelte aber um einige Millionen.

Veröffentlicht am 21.06.2016

Der Fribourger Baumaschinen- und Kühlgeräte-Hersteller Liebherr hat 2015 einen Gewinn von 294 Millionen Euro erwirtschaftet. Im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr entspricht dies einem Rückgang um 22 Millionen. Grund dafür sind vor allem Währungseinflüsse, die negativ zu Buche geschlagen haben. Dies geht aus dem kürzlich veröffentlichten Jahresbericht der Liebherr-Gruppe hervor.

Operativ konnte der in Bulle FR ansässige Konzern hingegen leicht zulegen. Der Umsatz erreichte im Geschäftsjahr 2015 ein Rekordvolumen von 9,24 Millionen Euro (+4,7 Prozent). Die Verkäufe von Bau- und Bergbaumaschinen nahmen um 6,2 Prozent auf 5,62 Milliarden Euro zu. In den übrigen Sparten wuchs der Umsatz um 2,4 Prozent auf 3,61 Milliarden Euro.

Mehr Angestellte

Gestiegen ist auch die Zahl der Angestellten: Ende 2015 waren weltweit 41'545 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei Liebherr unter Vertrag. Das sind 706 Personen mehr als im Vorjahr.

Die Investitionen gingen hingegen auf 751 Millionen Euro zurück, im Vergleich zu 816 Millionen im Vorjahreszeitraum. Für 2016 erwartet der Maschinenhersteller einen mit 2015 vergleichbaren Umsatz. Es soll weiter in die Produktionsstandorte und das Verkaufsnetz investiert werden.

(sda/ise/ama)

 

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