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Liebherr investiert 200 Millionen in Bulle

Liebherr investiert 200 Millionen in Bulle
Liebherr: Ein Mitarbeiter vor dem weltgrössten Kippfahrzeug.  Keystone

Der Maschinenbau-Konzern Liebherr investiert am Hauptsitz in Bulle über 200 Millionen Franken - dazu sollen auch 300 weitere Jobs geschaffen werden.

Veröffentlicht am 07.02.2014

Der Liebherr Konzern hat Investitionen über 200 Millionen Franken in seine Infrastruktur in Bulle angekündigt. Über die nächsten sechs Jahren sollen damit verschiedene Bauten finanziert werden. Dies soll es dem Konzern ermöglichen, den Umsatz des Produktionsstandortes bis 2020 zu verdoppeln, teilte das Unternehmen mit.

Der Maschinenbau-Konzern beschäftigt 984 seiner weltweit 39'000 Mitarbeiter in Bulle. Durch die Investitionen sollen in den kommenden Jahren weitere 300 Arbeitsplätze in der Greyerzer Gemeinde dazu kommen. Das Ziel ist es das Werk in Bulle zu verdichten und durch die Reorganisation der existierenden Flächen das langfristige Bestehen zu gewährleisten, heisst es in der Mitteilung.

Einer der grössten Baumaschinen-Hersteller der Welt

Die Investitionen umfassen einerseits die Erweiterung der Montagezone und Prüfstandflächen. Geplant sind ausserdem der Bau einer zusätzlichen Werkstatt und einer neuen Lagerhalle mit dazugehörigem Logistikzentrum. In einem weiteren Schritt soll das unternehmenseigene Bildungszentrum für Kunden- und Mitarbeiter-Schulungen ausgebaut werden.

Der Liebherr Konzern wurde 1949 in Deutschland gegründet und gehört mit einem Umsatz von über 11 Milliarden Franken (2012) zu den grössten Baumaschinen-Herstellern der Welt . Das Familienunternehmen hat seinen Unternehmenssitz seit längerer Zeit in Bulle. Die 1978 gegründete Tochterfirma Liebherr Machines Bulle entwickelt und produziert unterschiedliche Motoren sowie Komponenten für Einspritzsysteme.

(sda/chb)

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