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Detailhandel
Lieferstopp: Leere Regale in den Pam-Einkaufsläden

Das Logo von Pam: Volg arbeitet seit September mit der Ladenkette zusammen.   Keystone

Der Detailhändler Volg liefert keine Waren mehr an die Pam- und Proxi-Läden. Offenbar hat die Westschweizer Ladenkette die Rechnungen nicht bezahlt. Eine junge Partnerschaft endet wohl frühzeitig.

Veröffentlicht am 14.07.2015

Pam- und Proxi-Läden stecken offenbar in Zahlungsnot. Der Lieferant Volg beliefert darum 75 Filialen nicht mehr.

Der Besitzer der Läden, die Distribution Suisse mit Sitz in Bussigny VD, wollte gegenüber der Nachrichtenagentur sda keine Stellung nehmen. Volg bestätigte hingegen die Informationen der Zeitung «Blick» vom Dienstag.

Volg hält sich an Vertrag

75 Filialen werden momentan nicht beliefert. «Volg würde die Zusammenarbeit, das heisst die Belieferung dieser Läden, weiterführen, wenn Distribution Suisse ihren vertraglichen Verpflichtungen nachkommt», sagt eine Pressesprecherin gegenüber der sda.

Volg als Belieferungspartner von Distribution Suisse habe seine vertraglichen Verpflichtungen stets eingehalten. Details zum Lieferstopp wollte das Unternehmen nicht bekannt geben.

Selbstständige werden weiter beliefert

Jene Pam- und Proxi-Läden, die im Franchisingbetrieb geführt werden, sind vom Lieferstopp nicht betroffen. «Diejenigen Pam- und Proxi-Läden, die von freien Detaillisten geführt werden, werden wie bis anhin weiter beliefert«, heisst es bei Volg.

Volg nahm die Belieferung der insgesamt über 100 Pam- und Proxi-Läden im vergangenen September auf. Für Volg war dies ein grosser Expansionsschritt Richtung Westschweiz, denn die Läden sind vor allem in den Kantonen Waadt, Genf und Wallis vertreten.

(sda/mbü/ama)

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