Der Ölbohrdienstleister Transocean rechnet für die Auslieferung und die Inbetriebnahme von zwei Bohrschiffen für die Ölförderung in sehr tiefen Gewässern mit einer Verzögerung von je zwölf Monaten. Davon seien die Schiffe «Deepwater Pontus» und «Deepwater Poseidon» betroffen, welche im Rahmen der bestehenden Verträge an Shell EP Wells Equipment Wells Services B.V. und an Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering Co. geliefert werden sollen.

Auf die vereinbarte Betriebsdauer der Schiffe und die für den 10-jährigen Betriebsvertrag in Aussicht gestellte tägliche Förderrate hätten die Probleme bei der Auslieferung keinen Einfluss, heisst es in einer Mitteilung vom Montag. Allerdings würden die Kontraktpartner für die durch die Verzögerung verursachten Unannehmlichkeiten entschädigt. Wie hoch diese Entschädigung ausfällt, macht Transocean nicht öffentlich.

Shell bekommt pünktlich geliefert

Ausserdem sei die Auslieferung von zwei weiteren Bohrschiffen an Shell - der «Deepwater Thalassa» und der «Deepwater Proteus» - von der Verzögerung nicht betroffen, heisst es weiter. Die «Deepwater Thalassa» wurde bereits im September ausgeliefert, im Dezember folgt dann die «Deepwater Proteus».

(awp/mbü/chb)