Der Telemedizin-Anbieter LifeWatch hat zwar den Umsatz im ersten Halbjahr 2014 gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode steigern können. Im Zuge der Restrukturierung und Neuausrichtung des Unternehmens sowie von Rückstellungen für Rechtskosten rutsche das Unternehmen aber in die roten Zahlen. Die Umsatzguidance für das Gesamtjahr wurde aber bestätigt und operativ wird ein Gewinn angestrebt.

Der Umsatz stieg in der Berichtsperiode um 10 Prozent auf 48,1 Millionen Dollar. Höhere betriebliche Aufwendungen führten indessen zu einem Betriebsverlust auf Ebene Ebit von 4,13 Millionen gegenüber einem Gewinn von 2,71 Millionen in der Vorjahresperiode. Auch bereinigt um einmalige Kosten resultierte ein betrieblicher Verlust von 1,16 Millionen. Der Reinverlust wird mit 4,72 Millionen ausgewiesen beziehungsweise bereinigt mit 1,75 Millionen; in der Vorjahrperiode resultierte noch ein Gewinn von 8,88 Millionen.

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Positives Ergebnis erwartet

Als wesentliche Zusatzaufwände werden für die Berichtsperiode Abschreibungen auf dem Lagerbestand des Produkts «LifeWatch V Healthphone» von 1,19 Millionen ausgewiesen. Insgesamt schmälerten Anpassungen den Bruttogewinn um 1,84 Millionen Dollar. Dieser erreichte auf bereinigter Basis so 26,9 Millionen und nicht bereinigt 25,1 Millionen. Insgesamt erfolgten Anpassungen von 2,97 Millionen.

Mit Blick auf das Gesamtjahr bestätigt das Management die bisherige Umsatz-Guidance und erwartet damit weiterhin Verkäufe von über 100 Millionen Dollar. Darüber hinaus sollen Ebit und Ebitda verbessert werden. Nach dem Minus zum Halbjahr wird ein positives operatives Ergebnis in Aussicht gestellt.

(awp/dbe/ama)