Der Auftragseingang bei Schindler stieg um 2,1 Prozent auf 5,08 Milliarden Schweizer Franken und der Umsatz um 3,4 Prozent auf 4,65 Milliarden Schweizer Franken. In Lokalwährungen betrug das Wachstum 2,3 Prozent beziehungsweise 3,9 Prozent, wie Schindler mitteilte.

Der Betriebsgewinn auf Stufe Ebit kam bei 504 Millionen zu liegen und damit 5,9 Prozent über dem Wert des Vorjahressemesters, in Lokalwährungen hätte das Plus 7,6 Prozent betragen. Die Ebit-Marge verbesserte sich damit auf 10,9 Prozent von 10,6 Prozent. Vor Restrukturierungskosten hätte sogar eine Marge von 11,1 Prozent resultiert, wird betont. Der Konzerngewinn nahm derweil um 3,9 Prozent auf 372 Millionen Franken zu.

Rückläufiger Gesamtmarkt

Das Unternehmen zeigt sich in der Mitteilung zufrieden: Es ist von einem erfreulichen Wachstum und einer verbesserten Profitabilität die Rede. Das Plus beim Auftragseingang sei in einem rückläufigen Gesamtmarkt erreicht worden, wird zugleich betont.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Schindler die Erwartungen der Analysten beim Auftragseingang leicht übertroffen, beim Umsatz erfüllt und bei den Gewinnzahlen knapp verfehlt. Die Experten hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) mit einem Auftragseingang von 5,06 Milliarden, einem Umsatz von 4,65 Milliarden, einem Ebit von 515 Millionen und einem Konzerngewinn von 392 Millionen Franken gerechnet.

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China und Lateinamerika belasten

Für das Gesamtjahr 2016 senkt Schindler das Ziel für das Umsatzwachstum leicht: Neu wird ein Plus von 3 Prozent bis 5 Prozent statt der bisherigen 3 Prozent bis 7 Prozent angepeilt. Zudem gibt es neu ein Ziel für den Konzerngewinn, der zwischen 750 und 800 Millionen Schweizer Franken erwartet wird.

Der Aufzugs- und Fahrtreppenmarkt werde 2016 leicht rückläufig sein, heisst es zum Ausblick weiter. Dies sei vor allem auf die sich abschwächenden Märkte in China und Lateinamerika zurückzuführen. Mit Ausnahme von China dürften die Märkte Asien-Pazifiks sowie in Europa moderat wachsen, so die Erwartung. In Nordamerika rechnet Schindler unverändert mit gutem Wachstum. In zahlreichen Märkten sei zudem mit anhaltendem Preisdruck zu rechnen.

(awp/chb)