Lindt & Sprüngli hat im vergangenen Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von 2,49 Milliarden Franken erwirtschaftet, was gegenüber dem Vorjahr einem Minus von rund 3,5 Prozent entspricht. Organisch nahmen die Verkäufe zwar um 6 Prozent zu, die Wechselkurse beeinflussten den Umsatz hingegen mit -9,5 Prozent.

Lindt sei in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld erneut schneller als der Gesamtmarkt gewachsen und habe einmal mehr «bedeutende Marktanteilsgewinne» erzielt, teilte der Premiumschokoladen-Hersteller mit.

Mit den veröffentlichten Umsatzzahlen wurden die Schätzungen der Analysten (AWP-Konsens) bezüglich Umsatz ziemlich genau getroffen, beim organischen Wachstum leicht verfehlt.

Lindt spricht in der Mitteilung von einem «äusserst schwierigen Marktumfeld», in dem dank «beeindruckender Präsenz an den Verkaufspunkten und erfolgreicher Innovationen ein beachtenswertes Wachstum» erzielt worden sei. Der im November 2011 global lancierte Lindt-Bär etwa habe sich bereits nach kürzester Zeit als «voller Erfolg» erwiesen.

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Dem strategischen Ziel, im wichtigen Weihnachtsgeschäft weltweit eine «ähnliche Ikone» wie den Goldhasen an Ostern aufzubauen, sei man damit einen bedeutenden Schritt näher gekommen.

Bezüglich Gewinn zeigt sich Lindt sehr optimistisch. Dank des erreichten organischen Wachstums von 6%, einer optimierten Auslastung der Fabriken, einer guten Einkaufspolitik und laufender Effizienzsteigerungen, erwarte man ein «gutes Betriebsergebnis», dessen Margenzuwachs eher im oberen Bereich der im letzten März angekündigten Bandbreite von 20 bis 40 Basispunkten liegen werde.

Die Publikation des vollständigen Jahresabschlusses 2011 erfolgt am 1. März 2012.

(vst/awp)