Reisen oder nicht? Wenn ja: Linienflug oder Business Jet? Wenn nein: Telepräsenz als Alternative? Fragen über Fragen. Um eine Idee davon zu erhalten, was wie und warum teurer oder günstiger bzw. schneller bzw. langsamer ist, hat die «Handelszeitung» zwei Stellen kalkulieren lassen; zum einen das Flugzeugcharterunternehmen Air Partner, zum anderen den ROI-Rechner des Telepräsenzspezialisten Polycom im Internet.

Das Fazit der Übung? Ein paar Anhaltspunkte, um eine Vorstellung der Sparmöglichkeiten zu bekommen - sowohl in Geld als auch in Zeit. Während man beim Linienflug ein Ticket kauft oder beim Business Jet eine Maschine mietet, muss man, um Telepräsenz nutzen zu können, sich als Firma eine Anschaffung leisten, die bei ein paar 1000 Dollar beginnt und nach oben offen ist. Entsprechend muss dies erst amortisiert werden.

Linienflug kontra Business Jet

Die aufgeführten Beispiele lassen den Business Jet immer teurer abschneiden, was - neben der Tatsache, dass es sich um Economy-Tickets handelt - vor allem daran liegt, dass es zwei Strecken sind, die von Zürich aus nonstop als Linienflüge zu haben sind. Sobald man unterwegs umsteigen muss oder man am gleichen Tag mehrere Ziele nacheinander ansteuern will, kann ein Business Jet auch schnell mal günstiger als die Kombination von Linienflügen werden. Dafür schneidet der Business Jet immer klar zeitsparender ab.

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Linienflug kontra Telepräsenz

Wie viele Stunden man pro Teilnehmer spart, zeigen die Beispiele von Polycom; man kann sich entweder vom Arbeitsplatz einloggen oder man geht in einen Konferenzraum. Dies steigert sicher die Produktivität - ob es den echten Kontakt ersetzt, wird sich weisen.