Lionel Messi zahlt gemäss spanischen Medien rund fünf Millionen Euro nach. Gegen ihn und seinen Vater Jorge laufen Ermittlungen wegen Steuerbetrugs.

Nun soll Jorge Messi mehr als vier Millionen Euro an nicht gezahlten Steuern plus Zinsen bei einem Gericht in Gavá nahe Barcelona hinterlegt haben. Die spanische Justiz hatte im Juni ein formelles Ermittlungsverfahren gegen den 25-jährigen Spieler des FC Barcelona wegen des Verdachts auf Steuerbetrug eröffnet. Messi wurde zusammen mit seinem Vater für den 17. September zu einem Gerichtstermin in der Kleinstadt Gavá vorgeladen. Ob der Termin nach wie vor gilt, ist unklar, da an diesem Tag der Auftakt der neuen Champions-League-Saison stattfindet.

Messi beteuert seine Unschuld

Die beiden Messis sollen Einnahmen aus Vermarktungsrechten in Steueroasen wie Belize und Uruguay umgelenkt haben - dabei kamen auch Vehikel in der Schweiz und England zum Zuge. Messi meinte dazu auf seiner Facebook-Seite: «Wir haben immer unsere Steuerverpflichtungen erfüllt und sind dabei dem Rat unserer Steuerberater gefolgt, die dafür sorgen werden, dass die Situation aufgeklärt wird.»

(chb/rcv)