Die Aktionäre der Liechtensteinischen Landesbank (LLB) haben an der Generalversammlung alle Anträge des Verwaltungsrates genehmigt. Als liechtensteinische Bank, die an der SIX Swiss Exchange kotiert ist, finden auf die LLB das revidierte Schweizer Börsengesetz und die revidierte Börsenverordnung zu Meldepflichten von Beteiligungen Anwendung, wie die LLB mitteilt.

Die Aktionäre stimmten der Ausschüttung einer Dividende von 1,50 Franken pro Inhaberaktie zu. Zudem genehmigten die Aktionäre den Geschäftsbericht 2012, erteilten dem Verwaltungsrat sowie der Revisionsstelle Entlastung und wählten PricewaterhouseCoopers für drei Jahre als Revisionsstelle.

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Als neue Mitglieder des Verwaltungsrates wurden Patrizia Holenstein und Peter Fanconi für eine Amtszeit von drei Jahren gewählt. Gemäss Gesetz und Statuten gehören dem Verwaltungsrat der LLB fünf bis sieben Mitglieder an, die von der Generalversammlung jeweils einzeln gewählt werden. Mit der Zuwahl heute wird sich der Verwaltungsrat wieder aus sieben Mitgliedern zusammensetzen, heisst es weiter.

Nach Inkrafttreten des revidierten Börsengesetzes und der revidierten Börsenverordnung per 1. Mai untersteht die LLB den Vorschriften über öffentliche Übernahmeangebote sowie über die Offenlegung bedeutender Beteiligungen. Die Bank kündigte an, bestehende Beteiligungen von mehr als 3 Prozent innert eines Jahres nachzumelden und Durchschreitungen der geltenden Schwellenwerte offenzulegen. Nach den auf der Internetseite der Bank veröffentlichten Angaben betragen die Anzahl der Rechte und Stimmrechte aktuell jeweils 30,8 Millionen Franken.

(chb/awp)