Die Liechtensteinische Landesbank (LLB) hat im Steuerstreit eine Einigung mit den US-amerikanischen Behörden erzielt. Die Bank verpflichtet sich zu einer Zahlung von 23,8 Millionen Dollar, im Gegenzug beenden die Behörden ihre Untersuchungen gegen sie.

Man habe bereits ausreichende Rückstellungen für die Zahlung gebildet, teilte die LLB mit. Die Bank hatte zuletzt vor knapp zwei Wochen zusätzliche Rückstellungen von 31 Millionen Franken im Zusammenhang mit dem Steuerstreit gebildet. Zuvor hatte sie bereits 16 Millionen Franken zurückgestellt.

Allerdings gilt die Vereinbarung nicht für die Schweizer Tochter der LLB: Die LLB (Schweiz) AG gehört zu jenen 14 Schweizer Instituten, gegen die in den USA eine Untersuchung wegen der Annahme von unversteuerten US-Kundengeldern läuft. Im März hatte die LLB die Schliessung der Schweizer Tochter bekanntgegeben.

Der Betrag von 23,8 Millionen Dollar setzt sich zusammen aus den zwischen 2001 und 2012 erzielten Bruttoerträgen aus Geschäften mit steuerlich nicht deklarierten Vermögen amerikanischer Kunden in der Höhe von 16,3 Millionen Dollar sowie einer Entschädigung für entgangene Steuereinnahmen der USA in der Höhe von 7,5 Millionen Dollar.

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Die LLB strebe nun auch für die LLB (Schweiz) AG sowie die Vermögensverwalterin swisspartners eine abschliessende Einigung mit den US-amerikanischen Behörden an, heisst es in der Mitteilung.

(muv/sda)