Nach der Kritik von Donald Trump am Preis des Kampfjets F-35 hat die Chefin des Herstellers Lockheed Martin eine baldige Vereinbarung zur Kostensenkung angekündigt. Ein Deal stehe kurz bevor, sagte Marillyn Hewson am Freitag nach einem Treffen mit dem künftigen US-Präsidenten. Zudem kündigte sie die Schaffung von 1800 neuen Arbeitsplätzen im Lockheed-Werk im texanischen Fort Worth an.

Trump hatte im Dezember die Kosten des F-35-Programms auf Twitter scharf kritisiert, die inzwischen auf 379 Milliarden Dollar angestiegen sind. Zudem hatte er geschrieben, er werde Boeing fragen, ob dort eine günstigere Alternative gebaut werden könne. Das Projekt war im vergangenen Jahr für ein Fünftel des Lockheed-Umsatzes verantwortlich.

Die Lockheed-Aktie stieg am Freitag um 0,8 Prozent.

(sda/mbü)

Donald J. Trump (@realDonaldTrump) 22. Dezember 2016