Die Loeb-Gruppe hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011 einen um 5,3 Prozent tieferen Nettoerlös von 99,2 Millionen Franken erzielt. Auf operativer Ebene verbesserte sich der Ebitda auf 13,8 Millionen Franken von 13,1 Millionen und der Ebit stieg um 34 Prozent auf 5,9 Millionen Franken, teilt die Warenhausgruppe mit.

Der Gruppengewinn belief sich auf 4,3 Millionen Franken nach 4,6 Millionen im Vorjahr. Bei den Vorjahreszahlen handelt es sich um annualisierte Pro-forma Zahlen, da Loeb im 2010 den Bilanzstichtag vom 31. Januar auf den 31. Dezember vorverlegt hat.

Der Rückgang des Nettoerlöses sei eine Folge der um 1100 auf 12'800 Quadratmeter verkleinerten Verkaufsfläche, so die Meldung. Die Steigerung auf operativer Ebene ergebe sich aus einer stabilen Bruttogewinnmarge von 45,2 Prozent, sowie einer Reduktion der Betriebsaufwendungen von rund 2 Millionen Franken. Der Gewinnrückgang sei ausschliesslich auf das schlechte Finanzergebnis zurückzuführen.

Den Inhabern der Partizipationsscheinen eine im Vergleich zum Vorjahr unveränderte Dividendenausschüttung von 4 Franken je Titel vorgeschlagen.

Im laufenden Geschäftsjahr 2012 will die Loeb-Gruppe weiterhin an ihren Investitionsvorhaben in der Immobiliensparte festhalten. So wird das Immobilien-Portfolio per 1. April 2012 um eine weitere Geschäftsliegenschaft in zentraler Lage in Bern ergänzt. Angaben zum erwarteten Geschäftsverlauf im 2012 werden in der Meldung keine gemacht.

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(tno/vst/awp/sda)