Der bedeutende Schweizer Künstler Albert Anker wird derzeit mit seinen bekannten Bildern in insgesamt vier Ausstellungen, welche das Kunstmuseum Bern organisiert, in Tokio, Koriyama, Matsumoto und Kyoto einer breiteren Öffentlichkeit in Japan vorgestellt. Für dieses Projekt mussten die einzelnen und zum Teil äusserst wertvollen Gemälde nach Japan transportiert werden. Eine Aufgabe für die Spezialisten der Firma Via Mat Artcare, ein Unternehmen, das seit vielen Jahren im Bereich der Kunstlogistik tätig ist und die gesamte Logistik rund um die Anker-Gemälde – von der Abholung der Bilder bei den Leihgebern bis zum Transport in die Ausstellungsräume in Japan – organisierte.

Luftgefederte Transporte

Die Bilder wurden in speziellen, luftgefederten Kunstfahrzeugen bei rund 50 Leihgebern in der Schweiz abgeholt. Die Verpackungsspezialisten organisierten die auf Mass angefertigten und klimakontrollierten Kunstkisten. Im neuen Kunstlager in Kloten – in unmittelbarer Nähe des Flughafens – wurden die Gemälde zwischengelagert.

Das Unternehmen hat kürzlich sein Kunstlager um die doppelte Fläche auf rund 3000 m2 erweitert. Auf einer Fläche von rund 1500 m2 finden hier Gemälde, Skulpturen und weitere Kunstwerke einen sicheren Platz. Das moderne Kunstlager ist klimatisiert und weist eine konstante Luftfeuchtigkeit von 40–45% auf. Die moderne Alarmanlage mit spezifischen Zutrittberechtigungen entspricht hohen Sicherheitsanforderungen. Im neuen Kunstlager ist die Fläche variabel einteilbar und kann entsprechend dem Kundenwunsch eingerichtet werden. Neben einem Showroom steht den Kunden auch ein Arbeitsraum für konservatorische Arbeiten zur Verfügung. Die Nachfrage nach Lagerfläche im Kunstbereich ist enorm. Mit dem neuen Kunstlager in Kloten soll deshalb ein wachsendes Bedürfnis in der Kunstszene befriedigt werden.

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Transport nach Japan

Ende November 2007 wurden die Anker-Bilder in mehreren Fahrten an den Flughafen gebracht, wo die Zollabfertigung abgewickelt und die Gemälde sorgfältig ins Flugzeug eingeladen wurden. Die kostbare Anker-Fracht wog rund 4,5 t. In Zusammenarbeit mit der Via Mat Artcare koordinierte der lokale Handling-Agent in Japan den Auslad sowie den Weitertransport der Bilder zu den Ausstellungsorten in Japan. «Die Vorbereitungen mussten minutiös geplant werden, die Abholung jedes Bildes beim Leihgeber beanspruchte eine zeitintensive Koordination. Die Gemälde sind allesamt einwandfrei in den Ausstellungsorten in Japan eingetroffen. Wir sichern auch für die Rückführung eine zuverlässige und effiziente Abwicklung zu und wünschen den Organisatoren eine erfolgreiche Ausstellung in Japan», stellt Vinicio Cassani, Geschäftsführer der Via Mat Artcare, fest.

Vier Ausstellungen in Japan

Die Anker-Ausstellungen finden in den folgenden Museen statt: The Bunkamura Museum of Art, Tokio, Koriyama City Museum of Art, Matsumoto City Museum of Art und Eki Museum, Kyoto. Die Via Mat Artcare ist seit über 50 Jahren in der Kunstlogistik spezialisiert und bietet Kunsttransporte, Kunstverpackungen sowie Lagerung in modernsten und sicheren Kunstlagern an verkehrsgünstiger Lage an. Zum weiteren Dienstleistungsangebot gehören der Full-Service für nationale und internationale Kunstmessen sowie Escrow-Services und Versicherungslösungen. Das Unternehmen unterhält Niederlassungen in Zürich-Kloten, Basel und Genf.