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Computerzubehör
Logitech erleidet Gewinneinbruch

Logitech
Logitech: Steuereffekte und höhere Marketing- sowie Vertriebskosten.Quelle: Keystone

Logitech hat im vierten Geschäftsquartal einen markantem Gewinnrückgang erlitten. Die Gründe dafür sind klar.

Veröffentlicht am 03.05.2018

Der Hersteller von Computerzubehör Logitech hat im per Ende März abgeschlossenen vierten Geschäftsquartal zwar den Umsatz um 16 Prozent auf rund 592 Millionen Dollar gesteigert. Der Reingewinn ging allerdings um 12,7 Prozent auf rund 34 Millionen Dollar zurück.

Das Umsatzwachstum zu konstanten Wechselkursen betrug im vierten Quartal laut einer Medienmitteilung des Konzerns vom Donnerstag im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum neun Prozent. Der Gewinnrückgang im vierten Quartal resultierte hauptsächlich aufgrund von Steuereffekten und höheren Marketing- sowie Vertriebskosten.

Höhere Einnahmen im gesamten Jahr

Für das gesamte Geschäftsjahr erhöhten sich die Einnahmen des Konzerns laut dem Communiqué ebenfalls um 16 Prozent auf 2,57 Milliarden Dollar. Zu konstanten Wechselkursen ging es bei den Erlösen um 13 Prozent nach oben.

Der Reingewinn im Gesamtjahr stieg aber lediglich um 1,3 Prozent auf rund 208 Millionen Dollar. Als Hauptursache dafür gibt Logitech auch steuerliche Effekte an. Das Unternehmen hob in der Mitteilung für das abgelaufene Geschäftsjahr allerdings die positiven Entwicklungen in den Produktkategorien Gaming und Video hervor.

Gute Umsatzsteigerung erwartet

Für das laufende Gesamtjahr 2018/19 rechnet Logitech mit einer Umsatzsteigerung zu konstanten Wechselkursen im hohen einstelligen Prozentbereich. Der operative Gewinn soll zwischen 310 bis 320 Millionen Dollar zu erliegen kommen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erreichte die Firma bei dieser Kennzahl rund 286,7 Millionen Dollar.

(sda/gku/mlo)

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