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Computerzubehör
Logitech legt im zweiten Quartal deutlich zu

Logitech, Computer-Zuberhoer-Hersteller, in Apples, Kanton Waadt, bei Lausanne, aufgenommen am 27. Juni 2018. (KEYSTONE/René Ruis)
Logitech: Blick ins Unternehmen am Standort Apples VD. Quelle: René Ruis Fotograf Switzerland +41 76 397 20 94 mail@reneruis.ch

Logitech ist von Juli bis September deutlich gewachsen. Gamer und Videokonferenznutzer füllten der Firma die Kassen.

Veröffentlicht am 23.10.2018

Logitech wächst. Insgesamt nahm der Umsatz im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2017/18 um 9 Prozent auf 691 Millionen Dollar zu. In Lokalwährungen entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent, wie Logitech am Dienstag mitteilte. Umsatztreiber waren erneut Gaming-Produkte (+41%) und Videokonferenzsysteme (+24%). Auch mit Tastaturen (+11%) und Tablets (+19%) nahm Logitech mehr ein.

Dagegen fiel das Wachstum bei den Webcams (+3%) und den Mäusen (+4%) etwas moderater aus. Die mobilen Lautsprecher (-15%) litten noch immer unter den andauernden Lagerbereinigungen, wobei sich das Minus verlangsamt hat. Beim Smart-Home-Bereich schrumpften die Umsätze um die Hälfte.

Verbesserte Marge

An dem verkauften Gaming-Zubehör, Video-Konferenzsystemen, Tablet-Zubehör und Mäusen verdiente Logitech mehr als noch im Vergleichsquartal. 37,6 Prozent des Umsatzes blieben als Bruttogewinn übrig, im Vorjahresquartal waren es noch 36,5 Prozent gewesen. Der Bruttogewinn (non-Gaap) kletterte damit um über 12 Prozent auf 259,9 Millionen Dollar.

Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT (Non-Gaap) legte um 18 Prozent auf 84,6 Millionen Dollar zu. Bei den Non-Gaap-Zahlen rechnet Logitech verschiedene Posten heraus wie zum Beispiel Kosten im Zusammenhang mit Übernahmen und Restrukturierungsaufwendungen. Unter dem Strich verdiente Logitech mit 64,2 Millionen Dollar knapp 14 Prozent mehr als im Vorjahr.

Prognosen bestätigt

Über die erste Jahreshälfte setzte Logitech insgesamt 1,3 Milliarden Dollar um, 12 Prozent mehr als im Vorjahreshalbjahr. Der non-Gaap-Betriebsgewinn kletterte um knapp 27 Prozent auf 145,1 Millionen Dollar. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen in den ersten Monaten 102,6 Millionen Dollar, ein Plus von 10 Prozent.

Logitech-Chef Bracken Darrell zeigte sich in der Mitteilung zufrieden mit den Ergebnissen: Logitech habe im zweiten Quartal so viel umgesetzt wie noch nie in einem zweiten Quartal. Das zweite Quartal trägt jeweils rund ein Viertel zum Jahresumsatz bei. Für das wichtige Weihnachtsquartal sieht Darrell das Unternehmen gut gerüstet mit neuen Produkten, die von den Konsumenten gut aufgenommen würden.

Ziele bestätigt

Für das Gesamtjahr bestätigte Logitech seine Prognosen. Das Unternehmen geht von einem Umsatzwachstum zwischen 9 und 11 Prozent in Lokalwährungen aus. Beim Betriebsgewinn non-Gaap rechnet Logitech mit 325 bis 335 Millionen Dollar.

Zum Vergleich: Im Geschäftsjahr 2017/18 hatte Logitech einen Betriebsgewinn von 286,7 Millionen Dollar erzielt.

(sda/ise/gku)

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