Logitech hat im ersten Quartal 2011/2012 unter dem Strich einen Verlust von 30 Millionen Dollar verbucht - nach einem Gewinn von rund 20 Millionen Dollar im Vorjahr.

Der Betriebsverlust belief sich auf 45 Millionen Dollar nach einem Gewinn von 12 Millionen Dollar vor einem Jahr, wie Logitech am Morgen mitteilte. Der Umsatz ging im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Prozent auf 479 Millionen zurück.

Jahreserwartungen gesenkt

Der weltgrösste Hersteller von Computerzubehör wie Mäusen, Joysticks, Web-Kameras und Lautsprechern senkte die Umsatzerwartung für das Geschäftsjahr 2011/2012 von 2,6 Milliarden Dollar auf 2,5 Milliarden Dollar. Das Unternehmen rechnet zudem nur noch mit einem Betriebsgewinn von rund 143 Millionen Dollar, nachdem zuvor noch rund 185 Millionen Dollar in Aussicht gestellt worden waren.

Gleichzeitig gab Logitech einen Wechsel an der Unternehmensspitze bekannt. Der bisherige Präsident und CEO Gerald P. Quindlen tritt von sämtlichen Ämtern zurück. Verwaltungsrat Guerrino De Luca übernimmt vorläufig die beiden Posten. De Luca war bereits von 1998 bis 2008 Chef des Unternehmens.

(rcv/tno/sda)

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