Der Computerzubehör-Hersteller Logitech senkt wie schon Ende Juli erneut den Ausblick für das Geschäftsjahr 2011/2012. Neu rechnet Logitech mit einem Umsatz von rund 2,4 Milliarden US-Dollar und einem Ebit von etwa 90 Millionen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

Die Bruttomarge, welche auch den bereits tiefen Wert aus dem ersten Quartal berücksichtig, wird bei rund 33 Prozent erwartet. Dabei dürften die Margen des dritten und des vierten Quartals jedoch klar über dem erwarteten Jahreswert liegen, heisst es weiter.

Ende Juli anlässlich der Präsentation der Erstquartalszahlen stellte Logitech einen Umsatz von 2,5 Milliarden und einen Ebit von 143 Millionen in Aussicht. Für die Bruttomarge wurde damals keine Prognose abgegeben.

Logitech (Aktienkurs Logitech) begründet die Anpassung der Prognosen mit den schwierigen konjunkturellen Voraussetzungen in den Märkten Europas und Amerikas sowie dem aktuellen Produktportfolio. Nachdem er wieder den Posten des CEO eingenommen habe, habe das Management eine Überprüfung der Geschäftsaussichten für 2012 und darüber hinaus vorgenommen, wird Guerrino de Luca zitiert.

«Ich bin enttäuscht, dass die Prognosen nicht höher ausgefallen sind», so der CEO weiter. Doch nun sei klar, was getan werden müsse und man halte an der eingeschlagenen Strategieausrichtung fest. Die getroffenen Massnahmen etwa im Vertrieb und im Marketing würden in den Geschäftsjahren 2011/12 und 2012/13 zu Verbesserungen führen.

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(tno/rcv/awp)