Roche-Konzernchef Severin Schwan hat im vergangenen Jahr 12,5 Millionen Franken verdient. Die Entlöhnung ist damit deutlich höher als 2011, als das Salär, die Boni und andere Lohnleistungen für Schwan sich auf 11,3 Millionen Franken beliefen.

Der Anteil, den Schwan bar ausbezahlt erhielt, ist 2012 allerdings tiefer ausgefallen. Nur gerade den Grundlohn von 4 Millionen Franken wurde Schwan auf sein Konto überwiesen. Der Bonus von etwas über 2,5 Millionen Franken wurde ihm in Form von für 10 Jahren gesperrte Genussscheine ausbezahlt. Dazu kommen Pensionskassenzahlungen, der vergünstigte Bezug von Genussscheinen und Beteiligungsprogramme.

Der Roche-Chef bewegt sich mit seiner Entschädigung auf Augenhöhe mit Joseph Jimenez, dem Konzernchef des Konkurrenten Novartis. Dieser verdiente 2012 gesamthaft 13,2 Millionen Franken, wie vergangene Woche bekannt wurde. Schwan und Jimenez rangieren damit ganz oben auf der Liste der bestverdienenden Manager in der Schweiz.

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Die Entschädigung für die ganze sechsköpfige Konzernleitung betrug 44,7 Millionen Franken und damit rund 800'000 Fr. mehr als 2011.

Roche-Verwaltungsratspräsident Franz Humer wurde 2012 für seine Tätigkeit mit insgesamt 8,7 Millionen Franken entschädigt. Sie lag rund 200'000 Fr. tiefer als im Vorjahr. Das Total der an die Mitglieder des Verwaltungsrates entrichteten Zahlungen stiegen von 13,5 Millionen Franken auf 13,8 Millionen Franken.

(chb/aho/sda)