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Lohnerhöhung 2016: UBS schlägt CS minim

UBS: Sie erhöht die Löhne um 0,8 Prozent

UBS-Mitarbeiter erhalten nächstes Jahr im Schnitt 0,8 Prozent mehr Lohn. Damit zeigt sich die Grossbank leicht grosszügiger als das zweite Schwergewicht vom Paradeplatz.

Veröffentlicht am 30.11.2015

Die in der Schweiz tätigen Mitarbeiter der Grossbank UBS bekommen im nächsten Jahr durchschnittlich 0,8 Prozent mehr Lohn. Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter hätten sich per Anfang März 2016 auf eine entsprechende Gehaltserhöhung für die Beschäftigten bis hoch zum mittleren Management geeinigt, teilte UBS am Montag mit.

Die tatsächliche Lohnerhöhung für die Mitarbeiter sei markt-, funktions- und leistungsabhängig. Bei der Konkurrentin Credit Suisse erhalten die Beschäftigten in der Schweiz im kommenden Jahr durchschnittlich 0,75 Prozent mehr Lohn.

Härtere Lohnverhandlungen

Die UBS erwartete gemäss ihrer Ende Oktober veröffentlichten Umfrage bei 357 Unternehmen härtere Lohnverhandlungen als im vergangenen Jahr. Angestellte in der Textilindustrie, den Medien, der Materialien- und Baustoffbranche sowie dem Tourismus müssen demnach mit einer Nullrunde rechnen.

Die höchsten Lohnerhöhungen - nämlich 1 Prozent - gibt es laut Umfrage bei den Anbietern von Dienstleistungen für Unternehmen, in der Chemie- und Pharmabranche und im Bereich Informatik und Telekom. Ebenfalls eher grosszügige Lohnerhöhungen gewähren demnach die Energiebranche, Banken und Versicherungen und der öffentliche Sektor.

(sda/reuters/mbü/chb)

 

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