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London 2012: Schweizer Seilbahn macht Probleme

Erst einen Monat in Betrieb: die Londoner Seilbahn. (Bild: Garaventa)

Hunderte Passagiere sassen in den Gondeln der Londoner Seilbahn fast eine Stunde lang fest. Was die technische Störung des Schweizer Herstellers Garaventa verursacht hat, untersucht die Stadt nun.

Veröffentlicht am 26.07.2012

Die erste Panne gab es schon vor dem offiziellen Start: Die «Emirates Air Line» ist die erste urbane Seilbahn Grossbritanniens. Gebaut hat das 44 Millionen Pfund (rund 67 Millionen Franken) teure Gefährt der Schweizer Hersteller Garaventa. Die Bahn verbindet die beiden Wettkampfstätten North Greenwich Arena und das ExCeL Exhibition Centre. Die Betreiber versprechen einen phänomenalen Ausblick.

Diesen konnten die Insassen am Mittwoch allerdings etwas länger geniessen, als ihnen lieb war. Etwa 40 Minuten sassen sie in den Gondeln der Seilbahn hoch über der Themse fest - ein technischer Defekt hatte sie zum Stillstand gebracht, berichtet die britische Zeitung «The Telegraph». 

Woher der Defekt genau herrührte ist noch nicht klar. Ein Arbeiter der Seilbahn hatte der Zeitung erklärt, es habe an einem überhitzten Generator gelegen. Das eigentlich brisante dabei: Es sei ein Problem gewesen, das man eigenentlich hätte kommen sehen müssen. Die Temperaturen in London lagen zum Zeitpunkt des Ausfalls um die 30 Grad Celsius. Immerhin: Die Gondeln sind klimatisiert.

Von offizieller Seite hiess es, Überhitzung sei nicht der Grund für den Ausfall. Ein falsch eingestellter Sensor habe Schuld an dem technischen Fehler. Wer Recht hat oder ob es an etwas ganz anderem liegt, untersucht nun die Behörde Transport for London. Die Seilbahn ist erst seit dem 28. Juni in Betrieb.

(laf/tno)

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