Der Lifesciencekonzern Lonza sieht sich auf Kurs, seine Ziele für das Jahresergebnis 2012 zu erreichen. Das Geschäftsergebnis habe im ersten Quartal 2012 den Erwartungen entsprochen. Die Kapazitätsauslastung habe in allen Geschäftseinheiten auf «gutem» Niveau gelegen. Das auf die nächsten drei Jahre angelegte Sparprogramm «Visp Challenge» zielt auf Produktivitätsverbesserungen von über 100 Millionen Franken ab, teilte das Unternehmen anlässlich des «Business Update Q1 2012» mit.

Bei Microbial Control schreite die Integration von Arch planmässig voran und die Auftragseingänge entsprächen den Erwartungen, heisst es weiter. 75 Prozent der Synergiemassnahmen seien implementiert, dabei kämen 50 Prozent bereits dem Ebit 2012 zugute. Der US-Markt habe in den meisten Bereichen ein «starkes» Ergebnis verzeichnet; auch für den Geschäftsverlauf in der EU und in Asien zeichneten sich Verbesserungen ab, so Lonza weiter.

Custom Manufacturing erfreut sich den Angaben zufolge einer «guten» Kapazitätsauslastung und wachsenden Projektpipelines. Bei Biological Manufacturing bleibe die Erweiterung der Anlage in Slough auf Kurs und könne Ende 2012 in Betrieb genommen werden.

Life Science Ingredients verzeichnete ein gutes Wachstum beim Agro-Geschäft, erlebte aber weiterhin einen Preisdruck bei den Nikotinaten. Die Margen seien durch den intensiven Wettbewerb und insbesondere durch höhere Rohmaterialkosten beeinflusst worden. Insbesondere die Renditen bei Nutrition Ingredients seien unbefriedigend geblieben.

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Das Bioscience Geschäft verzeichnete Lonza zufolge ein «substantielles» Wachstum in seiner Cell- und Viral-Projektpipeline sowie ein «solides» Ergebnis im Research-Geschäft. Die neue Produktionskapazität für Cell Therapy in Singapur werde wie geplant im zweiten Halbjahr 2012 in Betrieb genommen. Die akademische Nachfrage nach Forschungsprodukten in den USA und in Europa wurde weiterhin durch staatliche Sparzwänge gebremst.

(chb/vst/awp)