Der Lifesciencekonzern Lonza sieht sich auf Kurs, seine Ziele für das Jahresergebnis 2013 zu erreichen. Das Unternehmen bestätigt seine Guidance für ein Ebit-Wachstum von rund 10 Prozent gegenüber 2012. Das Geschäftsergebnis im ersten Quartal 2013 sei «solide» ausgefallen und habe den Erwartungen entsprochen, teilte das Unternehmen anlässlich des Business Update Q1 2013 mit. Die zweite Jahreshälfte 2013 dürfte stärker als das erste Semester ausfallen.

Während das Specialty Ingredients Marktsegment ein «gutes» Ergebnis gezeigt habe, sei das Pharma&Biotech-Segment wie erwartet langsam gestartet. Das Wachstum der Projektpipelines veranschauliche jedoch die marktführende Position von Lonza. Strikte Kostenkontrollen und Prozessoptimierungen in der Organisation würden fortgeführt.

Die Initiative «Visp Challenge» verzeichnet den Angaben zufolge «gute Fortschritte» und die verschiedenen Massnahmen würden umgesetzt. Lonza gibt sich zuversichtlich, dass die Anzahl erforderlicher Entlassungen das ursprünglich kommunizierte Ausmass von einem Drittel von insgesamt 400 Stellen «deutlich» unterschreiten wird.

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Die ebenfalls angekündigte Überprüfung der Corporate Functions-Struktur werde zu einer Verringerung von 100 Positionen weltweit über 24 Monate führen, heisst es weiter. Davon seien bereits 60 Positionen umgesetzt worden.

Wie Lonza weiter mitteilt, soll die Produktionsstätte im irischen Swords noch im zweiten Quartal 2013 geschlossen werden. Die Kapazitätsauslastung an diesem Standort sei seit einiger Zeit nicht zufriedenstellend und eine Besserung sei nicht in Sicht. Die Aktivitäten würden aller Voraussicht nach im Juni 2013 eingestellt. Die in Swords hergestellten Produkte, würden an andere Standorte transferiert. Betroffen sind 32 Mitarbeitende und 11 Vertragsmitarbeitende. Ihnen soll ein «faires» Abfindungspaket offeriert werden.

(tke/aho/awp)