Die Industriegruppe Looser mit Sitz im thurgauischen Arbon will die Bereiche Holzbeschichtung und Verpackungslacke neu ausrichten und plant Investitionen im zweistelligen Millionenbereich. Allerdings fallen dieser Neuausrichtung rund 30 Stellen zum Opfer.

Betroffen sind Mitarbeiter der Tochterfirma Feyco am Hauptsitz in St. Margrethen sowie an den Standorten Urdorf, Hinwil und Gümligen. Ein Konsultationsverfahren sei bereits eingeleitet worden, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Aufgrund der herausfordernden Marktsituation im Schweizer Holzlackgeschäft habe Looser die Kapazitäten der Standorte von Feyco sowie der Schekolin AG im liechtensteinischen Bendern überprüft und Synergiepotenziale ausgelotet.

Investition in Gebäude, Produktionsmittel und Anlagen

Demnach sollen unter anderem die Produktionen von St. Margrethen und Urdorf am Schekolin-Standort Bendern zusammengelegt werden. St. Margrethen bleibt Verwaltungsstandort und Zentrum für Forschung und Entwicklung. In Urdorf soll ein Kompetenz- und Trainingszentrum entstehen. Bisherige Aktivitäten in Hinwil und Gümligen werden nach Urdorf transferiert. Crissier bleibt gemäss Mitteilung als Depotstandort erhalten.

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Um die Produktionskapazitäten umzusiedeln und die dazu nötigen Umbauten zu realisieren will Looser rund 13,5 Millionen Franken in Gebäude, Produktionsmittel und Anlagen investieren. Diese Investitionen seien in den nächsten zwei Jahren vorgesehen, hält der Industriekonzern weiter fest.

(sda/vst/sim)