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L'Oreal mit sattem Gewinn

L'Oreal hat mit den Gewinnzahlenzahlen die Erwartungen übergtroffen. (Bild: Keystone)

Das Geschäft mit der Schönheit floriert: L'Oreal hat dank Luxuskosmetik und starker Nachfrage aus Schwellenländern Umsatz und Gewinn markant gesteigert.

Veröffentlicht am 11.02.2013

Der weltgrösste Kosmetikhersteller L'Oreal hat dank eines brummenden Geschäfts mit Luxuskosmetik und der starken Nachfrage aus Schwellenländern im vergangenen Jahr mehr umgesetzt als gedacht. Die Erlöse stiegen von 20,3 auf 22,46 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Montag in Paris mitteilte. Der operative Gewinn wuchs um 12,3 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro und unter dem Strich blieben mit 2,87 Milliarden Euro knapp 18 Prozent mehr übrig als noch vor einem Jahr. Mit den Gewinnzahlenzahlen traf L'Oreal die Erwartungen.

Auch 2013 wolle der Konzern Umsatz und Gewinn steigern und dabei schneller wachsen als der Kosmetikmarkt, sagte Vorstandschef Jean-Paul Agon. Den Aktionären will das Unternehmen eine Dividende von 2,30 Euro je Aktie zahlen, das sind 15 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die grössten Zuwächse verzeichnete L'Oreal im vergangenen Jahr in der Luxuskosmetik (Lancome, Kiehls's, Giorgio Armani). Ein solides Jahr wiesen auch die Verbrauchermarken auf, zu denen neben L'Oreal auch Garnier oder Maybelline gehören. Hier wuchs der Umsatz zwar nicht zweistellig, aber immer noch um knapp neun Prozent. Besonders stark waren die Zuwächse in Regionen wie Lateinamerika, Afrika und dem Nahen Osten. Aber auch in Asien zog das Geschäft weiter an, während es in Westeuropa kaum von der Stelle kam. Insgesamt steuern die Wachstumsregionen mittlerweile fast genau soviel zum Konzerngewinn bei wie die Region Westeuropa.

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