Nach Zuwächsen im vergangenen Jahr will der weltgrösste Kosmetikhersteller L'Oreal 2014 besser abschneiden als die Branche weltweit. 2013 sei der Umsatz um 2,3 Prozent auf 22,98 Milliarden Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Das war in etwa so viel wie Analysten erwartet hatten. Operativ verdiente der Konzern 3,87 Milliarden Euro und erfüllte damit ebenfalls die Erwartungen von Experten. Zum Vorjahr war das ein Plus von 4,8 Prozent, bei stabilen Wechselkursen hätte der Gewinn sogar um 7,8 Prozent zugelegt.

Unter dem Strich blieben 2,87 Milliarden Euro übrig, 3,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Auch 2014 sollen Gewinn und Umsatz steigen. Die Aktionäre bekommen für das abgelaufene Jahr eine Dividende von 2,50 Euro und damit 8,7 Prozent mehr als 2012.

Aussagen zu einer möglichen Verringerung der Beteiligung des schweizerischen Nahrungsmittelriesen Nestle an den Franzosen enthielt die Mitteilung nicht. Manager beider Unternehmen haben Kreisen zufolge bereits mit Banken über eine mögliche Transaktion gesprochen. L'Oreal-Aktien waren daraufhin am Montag mit einem Plus von 4,45 Prozent an die Spitze des EuroStoxx 50 geklettert.

(awp/tke)