Der niedrige Euro-Kurs hat L'Oreal zu einem überraschend kräftigen Umsatzplus verholfen. Im vergangenen Quartal legten die Erlöse um 4,2 Prozent zu, wie der französische Kosmetikkonzern mitteilte. Analysten hatten mit einem Anstieg von lediglich 3,6 Prozent gerechnet.

Positive Wechselkurseffekte hätten zum Wachstum von Umsätzen und Gewinnen beigetragen. Die Schwäche des Euro verbessert in der Regel die Absatzchancen in Übersee. Gut liefen daher die L'Oreal-Geschäfte insbesondere in den USA. Die Nachfrage nach Luxusprodukten war solide.

Kein exakter Ausblick

Einen exakten Ausblick gab der Hersteller von Lancôme-Gesichtscreme und Parfüm der Marke Yves Saint Laurent nicht. Er stellte lediglich ein weiteres Jahr mit Umsatz- und Gewinnzuwächsen in Aussicht. Das Unternehmen will dabei besser abschneiden als der Kosmetikmarkt insgesamt.

Im vergangenen Jahr stieg der Betriebsgewinn um knapp 13 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro bei einem Umsatz von 25,3 Milliarden Euro. Die Zahlen lagen im Rahmen der Expertenerwartungen.

(sda/chb)