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Luftfahrt: Swiss und Lufthansa legen zu

Swiss-CEO Harry Hohmeister freut sich über steigende Passagierzahlen. (Bild: Keystone)

Die Swiss befindet sich wieder im Steigflug. Die Schweizer Airline verzeichnete vergangenen Monat ein kräftiges Passagierwachstum. Auch der Mutterkonzern Lufthansa legt erfreuliche Zahlen vor.

Veröffentlicht am 12.04.2012

Die Fluggesellschaft Swiss hat im März 7,7 Prozent mehr Passagiere befördert als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Fluggäste erhöhte sich auf 1'337'846 Personen. Im gesamten ersten Quartal 2012 flogen 3'609'038 Personen mit Swiss. Das ist ein Plus von 5,1 Prozent.

Die Anzahl der Flugbewegungen erhöhte sich in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres um 1,2 Prozent auf 37'391, wie die Lufthansa-Tochter mitteilte. Davon fanden 33'203 Flüge (+0,9 Prozent) auf dem Europanetz und 4188 Flüge (+3,2 Prozent) auf dem interkontinentalen Streckennetz statt.

Gute Auslastung

Der Sitzladefaktor auf dem gesamten Streckennetz betrug im ersten Quartal 77,8 Prozent, das bedeutet einen Anstieg von 1,4 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Im Monat März allein waren die Swiss-Maschinen im Durchschnitt gar zu 81,6 Prozent gefüllt, was einer Zunahme von 4,4 Prozentpunkten gegenüber März 2011 entspricht.

Neben der Swiss verzeichnet derweil auch die Lufthansa ein starkes Wachstum. So hat die Lufthansa ein Jahr nach der Tsunami-Katastrophe in Japan im März kräftig zugelegt. Getrieben von einer erstarkten Nachfrage auf den Strecken nach Fernost wuchs die Zahl der Fluggäste bei Lufthansa und ihren Töchtern Swiss, Austrian Airlines und Germanwings um fast 6 Prozent auf 8,2 Millionen.

Die Auslastung der Maschinen verbesserte sich um 3 Prozentpunkte auf 76,8 Prozent. Ein Jahr zuvor hatten der Tsunami und die Atomkatastrophe in Japan sowie die Unruhen in Nordafrika die Ticketnachfrage belastet.

Problemzone Frachtgeschäft

Im Frachtgeschäft zeigte die Entwicklung im März hingegen weiter nach unten. Konzernweit kam die Lufthansa auf 183'000 Tonnen Luftfracht und Luftpost - fast 11 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die Auslastung der Frachträume verbesserte sich leicht um 0,1 Prozentpunkte auf 69,7 Prozent, da der Dax-Konzern das Flugangebot seiner Frachtsparte ebenfalls deutlich zusammengestrichen hatte.

(muv/chb/awp)

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