Dank hoher Passagierzahlen zog der Umsatz des Lufthansa-Konzerns (Aktie) im ersten Halbjahr um elf Prozent auf 14,1 Milliarden Euro an. Das operative Ergebnis konnte damit aber nicht Schritt halten.

Belastet wurde das Halbjahresergebnis - unter dem Strich steht ein Verlust von 206 Millionen Euro  - durch die Atomkatastrophe in Japan, die Unruhen in Nordafrika und buchhalterische Effekte, wie die Lufthansa mitteilte.

Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum war ein Verlust von 174 Millionen Euro angefallen - allerdings hatte damals die Aschewolke den Flugverkehr tagelang gelähmt und ein Pilotenstreik stattgefunden.

Trotz des mageren ersten Halbjahrs strebt der Konzern für das ganze Jahr weiterhin einen operativen Gewinn über dem Vorjahresniveau an.

Konzernweit verbuchte Lufthansa 2010 mit ihren gut 117'000 Mitarbeitern bei einem Umsatz von 27,3 Milliarden Euro einen operativen Gewinn von 876 Millionen. Ihren vollständigen Quartalsbericht (inklusive der Swiss-Zahlen) wird die Lufthansa am Donnerstag veröffentlichen.

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(cms/sda)