Bei der Lufthansa keimt die Hoffnung, dass der für diese Woche angedrohte Advent-Streik der Flugbegleiter doch noch abgesagt wird. Die Gewerkschaft Ufo hat am Dienstag erst einmal darauf verzichtet, den genauen Umfang des für Donnerstag und Freitag angekündigten Arbeitskampfes festzulegen.

Grund seien Gespräche mit der Lufthansa-Führung, um die Lage zu deeskalieren, sagte Ufo-Chef Nicoley Baublies der Nachrichtenagentur dpa. «Wenn das zum Erfolg führt, könnten wir die Streiks absagen.»

Ufo: Noch keine Entscheidung gefallen

Über den Inhalt der Gespräche wollte der Gewerkschafter nichts sagen. Sie seien auch noch nicht abgeschlossen. «Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen», sagte Baublies. Näheres könne voraussichtlich am Mittwoch mitgeteilt werden. Die Lufthansa wollte sich zum Stand der Gespräche nicht äussern.

Am Montag hatte Ufo knapp zwei Wochen nach dem bislang härtesten Arbeitskampf in der Geschichte des Unternehmens die Flugbegleiter zur erneuten Arbeitsniederlegung aufgerufen. Die Gewerkschaft kündigte Ausstände zunächst für Donnerstag und Freitag (26./27. November) an, die gegebenenfalls auch auf Montag, den 30. November, verlängert werden könnten. Nur das Wochenende des 1. Advent sollte sicher streikfrei bleiben.

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Streitpunkt Alters- und Übergangsversorgung

Ufo hatte den abermaligen Streikaufruf damit begründet, dass bei ihr kein verbessertes Angebot zur Alters- und Übergangsversorgung für die rund 19'000 Lufthansa-Flugbegleiter eingegangen sei.

(sda/gku)