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Zukunft
Lufthansa verspricht Jobs bei Kostensenkung

Lufthansa: Die deutschen wollen 1800 Stellen schaffen. Keystone

Die Lufthansa will mit einem Beschäftigungspakt im hart umkämpften Passagiergeschäft in den nächsten fünf Jahren 1800 Jobs schaffen. Die Bedingung: Die Kosten müssen runter.

Veröffentlicht am 19.02.2015

Die Lufthansa will ihre Mannschaft für ein «Bündnis für Wachstum und Beschäftigung» gewinnen. Das Unternehmen peile auch im Kerngeschäft der Lufthansa Passage mit rund 33’500 Mitarbeitern einen Wachstumskurs an, erklärte das Vorstandsmitglied Karl Ulrich Garnadt am Donnerstag laut einer Mitteilung bei einer Personalversammlung in Frankfurt.

Nach dem Szenario könne die Flotte an den Drehkreuzen Frankfurt und München bis zum Jahr 2020 von jetzt 313 auf 340 Flugzeuge wachsen. So könnten auch 1300 zusätzliche Flugbegleiter und 500 neue Piloten eingestellt werden.

Kostensenkung als Voraussetzung

Voraussetzung sei allerdings die Mitarbeit und Bereitschaft aller Beschäftigtengruppen, die Kosten auf ein wettbewerbsfähiges Niveau zu senken. «Wir müssen einen Einstieg finden, um unsere Kostenentwicklung an die Marktentwicklungen anzupassen und wieder auf Augenhöhe mit unseren Wettbewerbern zu kommen», sagte der Manager. Als Beispiele nannte er Easyjet oder Turkish Airlines.

Lufthansa befindet sich seit zweieinhalb Jahren in einem ungelösten Tarifkonflikt mit ihren Piloten, die auch gegen den geplanten Ausbau der Billigsparte Eurowings sind. Auch mit den anderen Beschäftigtengruppen gibt es schwierige Verhandlungen unter anderem über Altersversorgung und Übergangsrenten, wenngleich man sich mit der Kabinengewerkschaft Ufo auf einen Verhandlungsfahrplan geeinigt hat. Die bis Ende Juni geplanten Gespräche über das Wachstumsbündnis könnten nur erfolgreich sein, wenn es keine weiteren Streiks gebe, appellierte Garnadt.

(awp/ise)

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