Die Luxusimmobilienfirma Peach Property hat im vergangenen Jahr nach vorläufigen Berechnungen weniger verdient als noch 2012. Der Gewinn vor Steuern werde wegen Sondereffekten zwischen 2 und 3 Millionen Franken im Minus liegen, teilte das Unternehmen mit.

Peach Property hatte im Mai 2013 die Steuerung der Baumassnahmen einiger Projekte in Berlin übernehmen müssen. Der damalige Bauunternehmer hatte Insolvenz angemeldet. Die daraus entstandenen, negativen Sondereffekte beziffert der Immobilienentwickler auf 13 Millionen Franken.

Grossprojekte in Berlin und Hamburg

Der Betriebsertrag stieg dagegen aufgrund des Kaufs der Immobiliengesellschaft Gretag AG um 25 Prozent auf 56 Millionen Franken. Gleiches gilt für die Mieterträge aus Renditeliegenschaften, die 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 30 Prozent auf 5,8 Millionen Franken angestiegen sind. Die Akquisition der Gretag AG führte ausserdem zu einer Steigerung des Marktwerts des Immobilienportfolios von Peach Property um 37 Prozent auf 541 Millionen Franken. Für 2014 zeigt sich das Unternehmen optimistisch. So würden unter anderem die Fertigstellung von drei Grossprojekten in Berlin und Hamburg zu signifikanten Mittelzuflüssen führen, heisst es in der Mitteilung.

(sda/me/moh)