Der Luxusgüterkonzern LVMH hat im ersten Quartal dank eines soliden Wachstums auf seinen wichtigsten Märkten in Europa, Asien und den USA mehr eingenommen als erwartet. Der Umsatz kletterte den Angaben nach in den ersten drei Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15 Prozent auf 9,88 Milliarden Euro und damit deutlicher als erwartet.

Zugleich mahnte der französische Mutterkonzern von Marken wie TAG Heuer, Hublot, Louis Vuitton und Dior am Montag aber, das Geschäftsumfeld bleibe weiter unsicher.

«Besonders unsicheres Umfeld»

LVMH kündigte an, angesichts des «besonderen unsicheren Umfelds» sich darauf zu konzentrieren, Marken zu entwickeln und Kosten strikt zu kontrollieren. Im Januar hatte der Konzern Rekordumsatz- und Gewinnzahlen für 2016 vorgelegt.

Zugleich aber mahnte das Unternehmen auch damals schon zur Vorsicht für dieses Jahr wegen der Ungewissheiten, die sich aus der Entscheidung der Briten für einen Austritt aus der Europäischen Union und der neuen US-Regierung unter Präsident Donald Trump ergäben.

(sda/gku)