Der Luxusschuh-Anbieter Jimmy Choo geht in London an die Börse. Voraussichtlich noch im Oktober solle ein Anteil von mindestens 25 Prozent platziert werden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Nach Informationen des Finanzdienstes Bloomberg strebt Jimmy Choo eine Bewertung von rund einer Milliarde Dollar an.

Die typischerweise hochhackigen Schuhe, die von einigen hundert bis deutlich über 1000 Franken kosten, brachten der Firma im ersten Halbjahr dieses Jahres einen Umsatz von 150 Millionen Pfund. Die 1996 gegründete Modemarke gehört der JAB Luxury GmbH, die mit der deutschen Milliardärsfamilie Reimann verbunden ist. Sie hatte im vergangenen Jahr bereits ihre Parfümfirma Coty in New York an die Börse gebracht.

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Laut Berichten hat Jimmy Choo rund 120 Geschäfte weltweit. Jedes Jahr kommen offenbar zehn bis 15 neue hinzu

(awp/moh/dbe)