Die jurassische Uhrenmarke Audemars Piguet hat das für die Schweizer Uhrenbranche eigentlich schwierige Geschäftsjahr 2016 erneut mit einem deutlichen Umsatzwachstum abgeschlossen. «Wir blicken auf ein sehr gutes Jahr zurück», erklärte Chef François Bennahmias am Montag am Genfer Uhrensalon anlässlich einer Präsentation vor Journalisten.

«Wir sind gewachsen und haben einen Umsatz von beinahe 900 Millionen Franken erzielt», so Bennahmias. Bereits im Jahr 2015 hatte das Traditionsunternehmen aus Le Brassus im Vallée de Joux entgegen dem Markttrend einen Umsatzanstieg von 14 Prozent auf rund 800 Millionen Franken erreicht. Audemars Piguet zähle nach wie vor gut 1500 Angestellte und produziere jährlich unverändert an die 40'000 Uhren, sagte der Chef weiter.

Neue Uhr als Zugpferd

Im 2016 seien die Verkäufe sowohl in den markeneigenen Shops von Audemars Piguet, als auch in den Partner-Boutiquen sehr gut gelaufen. «Das stimmt mich für die Zukunft sehr zuversichtlich», so Bennahmias. Die Geschäftsaussichten seien nach wie vor gut. «Wir rechnen mindestens mit einer stabilen Umsatzentwicklung im laufenden Jahr und streben weiteres Wachstum an.»

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Auch im laufenden Jahr setzt Audemars Piguet auf ihren Verkaufsschlager, die Royal Oak. Neu lanciert wurde die eigentlich massige Uhr beispielsweise in einer «dünnen» Variante, oder auch mit Komplikationen eines ewigen Kalenders sowie verschiedenen Chronographen-Modellen. Die Damenwelt kommen derweil in den Genuss einer neuen Schmuckvariante der Royal Oak.

(sda/ise)