Die Luzerner Kantonalbank hat ihren Unternehmensgewinn im ersten Quartal 2012 auf Vorjahreshöhe gehalten. Mit 44,2 Millionen Franken lag er nur gerade eine halbe Million unter dem ersten Quartal 2011. Für das Gesamtjahr rechnet das Institut ebenfalls mit Resultaten auf Vorjahresniveau.

Nach einer reduzierten Zuweisung an die Reserven für allgemeine Bankrisiken kommt die LUKB auf einen Gewinn von 40,4 Millionen Franken und damit 3,6 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode, wie sie am Dienstag mitteilte.

Mit dem Zinsengeschäft erwirtschaftete die Bank 80,2 Millionen Franken und damit knapp einer Million Franken weniger als im ersten Quartal 2011. Der Erfolg aus dem Kommissionsgeschäft sank um 3,8 Millionen Franken auf 19,1 Millionen Franken. Auch im Handelserfolg von 6,1 Millionen Franken spiegelt sich die Zurückhaltung der Anleger. Er liegt um 1,3 Millionen Franken tiefer tiefer.

Die LUKB hat die Rückgänge zum Teil mit einer Reduktion beim Personal- und Sachaufwand ausgeglichen. Der Bruttogewinn liegt aber mit 57,4 Millionen Franken immer noch 3,4 Prozent unter dem Vorjahr.

Die verwalteten Kundenvermögen der LUKB betrugen per Quartalsende 25,7 Milliarden Franken. Das sind 2,5 Prozent oder 643 Millionen Franken mehr. Von diesem Zuwachs entfallen 224 Millionen Franken auf Nettoneugeld und 419 Millionen Franken auf die Performance. Die Bilanzsumme liegt mit 26,822 Milliarden Franken praktisch auf dem Niveau des Jahresendes.

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(muv/chb/sda)