Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat in den ersten neun Monaten 2012 einen Konzerngewinn von 128,3 Millionen Franken erzielt - 10,7 Prozent mehr als in der gleichen Periode des Vorjahres. Aufgrund des guten Ergebnisses korrigiert sie nun die Gewinnprognose leicht nach oben.

Bei den Kundenausleihungen verzeichnete die LUKB laut Medienmitteilung ein Wachstum von 4,8 Prozent auf 22,92 Milliarden Franken. Die Hypothekarforderungen stiegen um 3,3 Prozent auf 18,58 Milliarden Franken, die Bilanzsumme weitete sich von 26,86 Milliarden Franken Anfang Jahr auf 28,82 Milliarden Franken Ende September aus.

Beim Zinsengeschäft, dem Hauptertragspfeiler, liegt der Erfolg mit 249,5 Millionen Franken 2,9 Prozent über der Vorjahresperiode. Aufgrund des seit 2010 erfolgten Abbaus ausländischer Anlagekunden und der anhaltenden Zurückhaltung der Investoren ging der Erfolg im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um 8,9 Prozent auf 57,8 Millionen Franken zurück.

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Geschäftsaufwand reduziert

Das Handelsergebnis liegt mit 20,0 Millionen Franken 5,1 Prozent höher als 2011. Der Bruttoerfolg stieg um 0,9 Prozent auf 332,4 Millionen Franken. Der Geschäftsaufwand konnte um 1,3 Prozent auf 155,0 Millionen Franken gesenkt werden - sowohl beim Personal (-1,0 Prozent) wie beim Sachaufwand (-2,7 Prozent).

Trotz Unsicherheiten geht die LUKB davon aus, dass sich die Geschäftsentwicklung der ersten neun Monate im vierten Quartal fortsetzt. Sie hat daher die Gewinnprognose für das Jahresergebnis leicht nach oben korrigiert. Neu rechnet sie mit einem Ergebnis leicht über dem Konzerngewinn von 158,6 Millionen Franken vom vergangenen Jahr.

(tke/sda)