Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat im Geschäftsjahr 2014 bei einem weiteren Wachstum die Gewinnzahlen verbessern können. Der Bruttogewinn lag mit 246,0 Millionen Franken um 3,1 Prozent über dem Vorjahr, der Konzerngewinn verbesserte sich um 4,2 Prozent auf 181,5 Millionen Franken. Das Staatsinstitut will seinen Aktionären eine unveränderte Dividende von 11 Franken je Aktie zahlen, wie es mitteilte.

Insgesamt erwirtschaftete die Kantonalbank einen leicht höheren Bruttoerfolg von 451,6 Millionen Franken (+1,3 Prozent). Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft als wichtigste Komponente erhöhte sich dabei um 2,9 Prozent auf 332,9 Millionen Franken.

Geringerer Geschäftsaufwand

Zulegen konnte die Kantonalbank auch im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft, wo sich der Erfolg um 4,0 Prozent auf 84,1 Millionen Franken erhöhte. Im Handelsgeschäft verringerte sich der Erfolg dagegen um 24 Prozent auf 20,9 Millionen Franken.

Den Geschäftsaufwand konnte die Bank um 0,9 Prozent auf 205,7 Millionen Franken verringern.

Mehr Kundenvermögen

Die Bilanzsumme der Kantonalbank weitete sich um 3,2 Prozent auf 29,4 Milliarden Franken aus. Die Ausleihungen wuchsen dabei um 4,2 Prozent auf 24,4 Milliarden. Im Hypothekargeschäft lag das Plus bei 5,2 Prozent, was gemäss der Einschätzung des Instituts in etwa dem Marktwachstum in der Region entsprach.

Die gesamten von der Kantonalbank verwalteten Kundenvermögen beziffert die LUKB auf 26,1 Milliarden Franken (+5,0 Prozent). Dabei flossen der Bank neue Kundengelder in Höhe von 749 Millionen Franken zu.

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Ausblick: «Vieles in Bewegung»

Im laufenden Geschäftsjahr 2015 sei «vieles in Bewegung», entsprechend seien Prognosen schwierig, schreibt die Bank zum Ausblick. Die Entscheide der Nationalbank vom Januar 2015 würden das zu erwartende Zinsergebnis 2015 beeinflussen. «Wir haben Massnahmen eingeleitet, um die Auswirkungen auf das Jahresergebnis 2015 der LUKB möglichst abzufedern», so die Bank.

(awp/tno/me)