Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat im dritten Quartal nicht mehr ganz an die Ergebnisse der ersten beiden Quartale anschliessen können. Allerdings weist die LUKB weiterhin eine Ausweitung des Zinsengeschäfts und einen steigenden Gewinn aus.

So verzeichnete das an der Börse kotierte Finanzinstitut über neun Monate gesehen eine Steigerung des Bruttoerfolgs um 1,6 Prozent auf 338,3 Millionen Franken aus. Von Januar bis Juni hatte das Plus noch 4,6 Prozent betragen.

Von Juli bis September nicht mehr ganz so hoch ausgefallen wie zuvor ist das Plus dabei sowohl beim Ertrag aus dem Zinsengeschäft als auch beim Ertrag aus dem Kommissionsgeschäft. Die Wachstumsraten der beiden Geschäftsfelder betragen aber weiterhin stattliche 4,1 respektive 4,5 Prozent, wie aus der Medienmitteilung der LUKB vom Dienstag hervorgeht.

LUKB trotzt der Tiefzinsphase

Damit trotzte die Bank mit einer Ausweitung des Hypothekarvolumens und höheren Gebühren der gegenwärtigen Tiefzinsphase. Dementsprechend stabil fiel trotz eines Anstiegs des Betriebsaufwands der Unternehmensgewinn aus. Dieser lag von Januar bis September 0,4 Prozent über dem Vorjahresniveau.

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Da auf eine Zuweisung an die Reserven für allgemeine Bankrisiken verzichtet wurde, weist die LUKB unter dem Strich mit 138,4 Millionen Franken gar einen 3,8 Prozent höheren Konzerngewinn als vor einem Jahr aus. Gemäss Communiqué dürfte die Dividende 2015 gleich hoch ausfallen wie dieses Jahr.

 (sda/ise/ama)