Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat im ersten Halbjahr 2014 den Bruttogewinn um 4,6 Prozent auf 230,3 Millionen Franken gesteigert. Der Konzerngewinn legte um 7,2 Prozent auf 94,4 Millionen Franken zu, wie das Institut am Dienstag mitteilte.

Insgesamt erwirtschaftete die LUKB in den ersten sechs Monaten des Jahres einen Bruttoerfolg von 230,3 Millionen Franken, was einer Zunahme von 4,6 Prozent entspricht. Dabei stieg der Zinserfolg als die wichtigste Komponente um 4,3 Prozent auf 166,1 Millionen Franken und im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft gab es ein Plus von 6,3 Prozent auf 42,1 Millionen Franken. Der Handelserfolg fiel dagegen mit 11,5 Millionen Franken um 26 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres aus, während der übrige Erfolg mit plus 86 Prozent deutlich höher war als im Vorjahr.

Zweites Halbjahr: Bank rechnet mit stagnierendem Ergebnis

Der Geschäftsaufwand stieg von Januar bis Juni insgesamt um 2,2 Prozent auf 104,2 Millionen Franken, wobei der Personalaufwand um 1,5 Prozent und der Sachaufwand um 3,7 Prozent höher ausfiel.

Die Bilanzsumme der Bank erhöhte sich im Vergleich zum Ende des Jahres mit einem Plus von 0,7 Prozent auf 28,6 Milliarden Franken. Die Kundenausleihungen stiegen um 3,3 Prozent auf 24,2 Milliarden Franken. Die Hypothekarforderungen zeigten im ersten Halbjahr ein Wachstum von 3,0 Prozent.

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Der Bank flossen von Januar bis Juni Nettoneugelder im Umfang von 519 Millionen Franken zu, vor Jahresfrist waren es noch 578 Millionen Franken gewesen. Für das zweite Halbjahr 2014 gibt sich die LUKB «vorsichtig optimistisch». Die Bank rechnet nun unverändert mit einem Ergebnis, das «ungefähr auf der Höhe des 2013er-Resultats» liegen dürfte

(awp/moh/vst)